Geschichte unserer Region
verständlich machen, verstehen und erleben.

Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher,

Die Historische Gesellschaft zu Nienburg e.V. ist eine gemeinnützige Organisation in der Stadt Nienburg/Weser im Bundesland Niedersachsen in Deutschland. Die Gesellschaft wurde 15.11.2006 gegründet und hat es sich zum Ziel gesetzt, die Geschichte der Stadt und ihrer Umgebung zu dokumentieren und zu bewahren.

Bei uns erhalten Sie Informationen über bedeutende historische Ereignisse, Kultur und Kunst aus verschiedenen Zeitaltern und Regionen aus dem Landkreis Nienburg/Weser. Von der Antike bis zur Moderne finden Sie bei uns ein breites Spektrum an Themen, die für jeden Geschichtsinteressierten etwas zu bieten hat.

Begeben Sie sich mit uns gemeinsam auf eine unterhaltsame Entdeckungsreise durch die Geschichte.
Unser Ziel ist es, dass Sie nicht nur Wissen erlangen, sondern auch Freude am Lernen haben.

Entdecken Sie mit uns die Faszination der Geschichte!


Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Unsere Termine und Veranstaltungen

Tagesfahrt nach Thedinghausen am 11.6.2024

Veranstaltung – Tagesfahrt -  am 11. Juni 2024 nach Thedinghausen zum Schloss Erbhof

Titel:

Nach Beendigung der Bauarbeiten, Herstellung des Renaissancesaales, Trauzimmer, Aufgang usw., untersuchte der freischaffende Kulturhistoriker Christian Kammann die Geschichte des niedersächsischen Herrenhofes und fürstlich-bremischen Frauenschlosses vom 16. Jahrhundert bis heute und kam zu neuen Erkenntnissen der Elemente der Weserrenaissance am Schloss Erbhof zu Thedinghausen.

Dauer: Tagesausflug

Zeitplan: Um 10.00 Uhr beginnt die Führung am und durch das Schloss Erbhof  bis etwa 11.45 Uhr.

Von ca. 12.00 Uhr  bis etwa 13.45 Uhr findet eine Mittagspause im Hotel/Restaurant Bootshaus direkt an der Marina in Achim statt.

Von 14.00 Uhr an findet, wieder in Thedinghausen, eine fachkundige Führung durch das Arboretum (Baumpark) direkt neben dem Schloss statt, ca. 1 Stunde 30 Minuten.

Anfahrt: Die Anfahrt nach Thedinghausen und zum Restaurant Bootshaus erfolgt mit dem eigenen PKW.

Parkplätze finden Sie direkt am Ensemble.

Bitte schließen Sie sich kurz und bilden Sie Fahrgemeinschaften!

Kosten: Vor Ort werden die Kosten für die Gästeführer durch die anwesenden Mitglieder und Gäste geteilt. Das Mittagessen und die Getränke sind selbst zu bezahlen.

Die rechtzeitige Anmeldung erfolgt bis Sonntag den 9.Juni 2024 telefonisch beim stellvertretenden Präsidenten Herrn Sprock (0176 45832594 oder 05021/912720) oder unter:

sprock@kabelmail.de

Die Fahrtrouten finden Sie im Anhang.

Wir freuen uns, Sie am Dienstag den 11. Juni 2024 im Schlosshof zu treffen.

Programm für Dienstag, den 14.05.2024

 

Titel: Über den in Hoya geborenen Johann Beckmann, 1739 – 1811, Professor für Weltweisheit, Begründer der Technologie und Warenkunde, Universalgelehrter und Wegbereiter der beruflichen Bildung.

Referent: Herr Dr. Helmut Lungershausen

Wirtschaftspädagoge, promovierter Warenkundler (Dr. oec.), Schulleiter, Trainer, Coach, Autor von Fachbüchern, Satiren, Lyrik, grafisch tätig als Cartoonist

Ort: Quaet-Faslem-Haus

Zeit: 19:00

Dauer: ca.1 Stunde, anschließend Frage und Antwortrunde

Zusammenfassung:

Johann Beckmann, geprägt von der Aufklärung, hat als ehrenamtlich tätiger Bürger, als engagierter Hochschullehrer und als Autor grundlegender Werke Einfluss auf die praktischen Wissenschaften und die berufliche Bildung in einem Maße ausgeübt, das heute kaum noch zur Kenntnis genommen wird.

Vortrag der Historischen Gesellschaft zu Nienburg

Datum: 16. April 2024

Zeit: 19:00 Uhr

Ort: Quaet-Faslem-Haus; Leinstr. 4

 

Thema: Die Industrialisierung Nienburgs Teil IV (Verfasser: Detlev Kummer)

Die Industrialisierung spielte in Nienburg eine entscheidende Rolle und prägte die Stadt in vielerlei Hinsicht. Lassen Sie uns mit einem Vortrag von Detlev Kummer genaueren Blick darauf werfen: 

  1. Wirtschaftlicher Wandel: Mit dem Aufkommen der Industrialisierung veränderte sich die Wirtschaftsstruktur von Nienburg. Traditionelle handwerkliche Betriebe wurden durch Fabriken und Produktionsstätten zum Teil ersetzt. Neue Industriezweige wie die Glasindustrie und Chemieindustrie entstanden.
  1. Bevölkerungswachstum: Die Industrialisierung zog Menschen aus ländlichen Gebieten und dem Osten in die Stadt. Nienburg erlebte ein Bevölkerungswachstum, da Arbeitskräfte für die Fabriken benötigt wurden. Dies führte zu einer stärkeren Urbanisierung und Veränderungen im Stadtbild – das Nordertorviertel entstand.
  1. Infrastruktur und Verkehr: Die Industrialisierung erforderte eine verbesserte Infrastruktur. Straßen, Brücken und Eisenbahnlinien wurden ausgebaut, um den Warentransport zu erleichtern. Nienburg profitierte von diesen Entwicklungen und wurde besser mit anderen Städten vernetzt. Die Infrastrukturmaßnahmen unter Bürgermeister Stahn sorgten dafür, dass in Nienburg Wasserleitungen verlegt und sowohl die Industrie als auch die Wohnungen mit Stadtgas versorgt wurden,
  1. Soziale Veränderungen: Die Arbeitgeber der Glasfabriken und der chemischen Fabriken sorgten mit einem Wohnungsbauprogramm im Nordertor für günstigen und ausreichenden Wohnraum.

Insgesamt war die Industrialisierung ein komplexer Prozess, der Nienburg tiefgreifend veränderte und die Weichen für die moderne Entwicklung stellte.

Referent des Vortrags ist Wolfgang Sprock.

Alle Mitglieder und Freunde der Historischen Gesellschaft zu Nienburg sind herzlich eingeladen.

 

Programm für Dienstag, den 13. Februar 2024

Titel: Siedlung – Friedhof – Militär

Anhand von Luftaufnahmen referiert der Luftbildarchäologe und ehemalige Nienburger Pastor Heinz-Dieter Freese über die spannende archäologische Spurensuche aus der Luft.

Ort: Quaet-Faslem-Haus

Zeit: 19:00 Dauer: ca.1 Stunde, anschließend Frage und Antwortrunde

Zur Person:

Heinz-Dieter Freese wurde 1957 in Verden geboren, nach dem Studium absolvierte er sein Vikariat in Bad Essen (Landkreis Osnabrück) und Loccum. Seine erste Pfarrstelle trat er in Alt-Garbsen bei Hannover an. Nach einem kurzen Intermezzo auf der Insel Juist war er elfeinhalb Jahre in der Kreuzkirche Nienburg und danach ebenso lange in Neudorf-Platendorf (Landkreis Gifhorn) tätig. Zuletzt wirkte Freese drei Jahre in Martfeld.

Als Archäologe:

Seit 1994 arbeitete Freese als ehrenamtlicher Luftbildarchäologe für das Bundesland Niedersachsen. In der Samtgemeinde Landesbergen war er Beauftragter für archäologische Denkmalpflege; in diesem Rahmen ließ er auch kleinere Ausgrabungen durchführen.

Die Entdeckung des Erdwerks von Müsleringen und des Römischen Marschlagers in Wilkenburg durch luftbildarchäologische Aufnahmen zählen zu seinen bedeutendsten Leistungen.

Heinz-Dieter Freese kann anhand von Aufnahmen aus der Luft erkennen, dass durch Farbveränderungen auf abgeernteten Feldern menschliche Siedlungen aus der Vorzeit sichtbar sind. Daraus können Rückschlüsse auf das Vorhandensein z. B. von Gräbern, Wehranlagen oder Fundamenten von Häusern gezogen werden.

Bei der Spurensuche am konkreten Fundort können dann Ausgrabungen vorgenommen werden. Fundstücke präsentiert Heinz-Dieter Freese in Vitrinen.

Die Veranstaltung wird von der Stiftung der Sparkasse Nienburg und dem Landschaftsverband Weser-Hunte gefördert.

Demokratieverlust in der Weimar Republik

 

Referent: Dr. Dirk Götting ist als Wissenschaftlicher Direktor Leiter der Forschungsstelle für Polizei- und Demokratiegeschichte der Polizeiakademie Niedersachsen. Er ist seit 46 Jahren im Polizeidienst und hat berufsbegleitend an der Leibniz-Universität Hannover Geschichte und politische Wissenschaften studiert. Promoviert hat er über die Anfänge der Polizeiarbeit für Frauen in Deutschland.

Seit 2019 ist er in Niedersachsen verantwortlich für das Projekt Polizeischutz für die Demokratie zur Stärkung der demokratischen Widerstandskraft innerhalb der Polizei. Götting ist GdP-Mitglied, im Vorstand des Förderkreises für Polizeigeschichte Niedersachsen e. V. und regionaler Sprecher des Vereins Gegen Vergessen – Für Demokratie in der Stadt und Region Hannover.

 

Ort: Quaet-Faslem-Haus

Zeit: 19:00

Dauer: ca.1 Stunde, anschließend Frage und Antwortrunde

Zusammenfassung:

„Unsere Demokratie muss stark und wehrhaft sein, wenn sie den Herausforderungen der Gegenwart gewachsen sein will. Dazu kann jede und jeder etwas beitragen. Wie die Polizei in Niedersachsen versucht, sich demokratiestark zu machen, dass erläutert Dr. Dirk Götting von der Polizeiakademie Niedersachsen.“

Die Veranstaltung wird von der Stiftung der Sparkasse Nienburg und dem Landschaftsverband Weser-Hunte gefördert.