Dienstag, 18. September 2018, Quaet-Faslem-Haus, Nienburg, 19:00 Uhr

MunA Langendamm (Lufthauptmunitionsanstalt 3/XI) - Fluch oder Segen?

Alfred Schmucker

1935 wurde in Langendamm die Lufthauptmunitionsanstalt 3/XI Nienburg (MunA) der Wehrmacht errichtet. Dort wurden mit wechselnden Belegschaften, zuletzt bis 1945 mit Zwangsarbeitern und Kriegsgefangenen, Granaten hergestellt, aber auch gebrauchte Geschoßhülsen aufbereitet.

MunA

Das Heidedörfchen Langendamm hat mit der unter nationalsozialistischem Regime erbauten Munitionsanstalt und in der Folge mit der Einrichtung des Bundeswehrstandortes eine rasante Entwicklung genommen. Während die ältere Generation die Muna-Zeit von 1935 bis 1945 und ihre Nachwirkungen noch direkt und bewusst erlebte, hat die jüngere Generation kaum Kenntnis von den damaligen Zuständen. So besteht bei vielen Bürgerinnen und Bürgern Interesse daran, die Ereignisse von damals in Erinnerung zu bringen. Hierzu einen entsprechenden Beitrag zu leisten, war für Alfred Schmucker Anlass, über die „MunA“ zu schreiben und in anschaulicher Weise durch Aussagen von Zeitzeugen, alten Fotos und Lageplänen das Thema aufzuarbeiten. Seine Nachforschungen stellen eine längst überfällige und notwendige Ergänzung der bislang dünnen Quellenlage dar.

MunA

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Datum: 21.09.2018